Bergprodukte, Sanfter Tourismus und Genuss aus den Alpen

Lebensraum Alpen

 

Der Mensch in den Alpen

Wer sich in den Alpen bewegt, kann relativ leicht erkennen, ob er sich in einer einigermassen intakten Kulturlandschaft bewegt oder ob er sich in einer Gegend des Verfalls befindet.

Wo die Menschen die Täler verlassen, verbuschen die Hänge, auf den Alpwiesen breitet sich der Wald wieder aus.

Wo das Gras nicht mehr gemäht oder abgeweidet wird, steigt durch das Legen des Grases die im Winter die Lawinengefahr. Es kommt zu Verletzungen der Grasnarbe und auch die Gefahr durch Vermurungen steigt.Auch da, wo die Landwirtschaft zugunsten des Tourismus eigentlich eingestellt wurde, muss die Bewohnbarkeit der Täler und die Nutzbarkeit des Geländes durch kostspielige landschaftspflegerische Maßnahmen unterstützt werden. Skipisten nehmen duch Bodenverdichtung und geringere Vegetation weniger Wasser auf und begünstigen lokale Überschwemmungen. Die großflächige Bebauuung und Bodenversiegelung lässt das Regenwasser nicht in den Boden eindringen und verstärkt durch oberflächliche Ableitung ebenfalls die Hochwassergefahr.

Die Alpen als Erholungsgebiet, wie wir es kennen und lieben, sind mit ihren Almen und Alpflächen und ihrer Artenvielfalt zum großen Teil Kulturland und damit Menschenwerk. Urlaub und Sport wie Skifahren, Bergsteigen oder Mountainbiken wären in einem menschenleeren Alpenraum nicht mehr so komfortabel möglich wie heute.

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